Wenn dein Kind oft krank ist: Welche Rolle spielen Nährstoffe?

Kleine Kinder sind oft krank und das ist normal: Bis zur Einschulung gelten 8 bis 12 leichte Infekte im Jahr als üblich. Mit zusätzlichen Vitaminen lässt sich daran nichts ändern. Weder Vitamin C noch Zink oder Vitamin D sorgen dafür, dass ein Kind seltener krank wird, wenn es ohnehin genug davon bekommt. Anders ist es, wenn tatsächlich ein Nährstoff fehlt, am ehesten Eisen. Das stellt die Kinderarztpraxis fest. Am meisten helfen abwechslungsreiches Essen, rauchfreie Luft und täglich raus.

Zuletzt geprüft am 28. September 2026
  • 17 Quellen
  • 11 Min Lesezeit
01 · Einordnung

Wie oft ist ein Kind normalerweise krank?

Viel öfter, als die meisten Eltern denken. Bis zur Einschulung gelten 8 bis 12 leichte Infekte im Jahr als normal, bei kleinen Kindern können es noch mehr sein. Erst danach wird es spürbar weniger.

Leichte Infekte sind zum Beispiel Erkältungen, Mandelentzündungen, leichte Mittelohrentzündungen oder Magen-Darm-Infekte. Sie gehen von allein wieder vorbei und hinterlassen normalerweise keine Schäden.

In den ersten Monaten schützt ein Baby noch, was es von der Mutter mitbekommen hat. Danach muss sein Immunsystem die Erreger selbst kennenlernen. Genau das passiert bei jedem Infekt. Deshalb sind Kleinkinder oft krank, vor allem nach dem Start in der Kita.

Wie viel zusammenkommt, zeigt eine deutsche Studie. Eltern haben dort jeden Tag notiert, wie es ihrem Kind ging. In den ersten zwei Jahren waren es im Schnitt fast 14 Atemwegsinfekte. Bis zum sechsten Geburtstag wurden daraus rund 32. Das sind insgesamt etwa 51 Wochen mit Symptomen.

Beruhigend ist: Du kannst daran wenig ändern. Kita, Geschwister und ähnliche Einflüsse machten in der Studie nur vier bis fünf Prozent aus. Manche Kinder sind einfach anfälliger als andere.

Deshalb zählen Ärztinnen und Ärzte die Infekte auch nicht einfach ab. Sie schauen, wie die Infekte verlaufen. Sind sie ungewöhnlich schwer? Dauern sie lange? Kommen sie immer wieder?

Quelle: DGKJ 2018; LoewenKIDS 2022; LoewenKIDS 2025; API 2025

  • Kleinkinder 8 bis 12

    leichte Infekte pro Jahr sind bis zur Einschulung normal

    Das sagen die Kinder- und Jugendärzte. Danach werden es weniger. In einer deutschen Studie kamen in den ersten zwei Lebensjahren sogar durchschnittlich 13 bis 14 Atemwegsinfekte zusammen.

    Quelle: DGKJ 2018; LoewenKIDS 2022

  • Sechs Jahre 51 Wochen

    mit Erkältungssymptomen kommen bis zum sechsten Geburtstag zusammen

    Das ist fast ein ganzes Jahr, verteilt auf sechs Jahre. Ein einzelner Infekt dauerte dabei im Schnitt elf Tage. Wer das Gefühl hat, sein Kind sei ständig krank, liegt also oft richtig und trotzdem im Normbereich.

    Quelle: LoewenKIDS 2025

  • Mit dem Alter weniger

    werden die Infekte, je älter dein Kind wird

    Am häufigsten sind sie zwischen dem siebten und 24. Lebensmonat. Danach nimmt die Zahl Jahr für Jahr ab. Im Schulalter sind es deutlich weniger als im Kindergarten.

    Quelle: LoewenKIDS 2025; API 2025

02 · Positionen

Kann man das Immunsystem mit Nährstoffen stärken?

Nein, sagen alle drei zuständigen Institutionen übereinstimmend. Nährstoffe braucht das Immunsystem, damit es normal arbeiten kann. Mehr davon macht die Abwehr aber nicht stärker. Sinnvoll wird ein Präparat erst, wenn tatsächlich etwas fehlt.

Was Fachleute dazu sagen

Die Empfehlungen gelten für gesunde Kinder, die normal essen. Bei einem ärztlich festgestellten Mangel sieht es anders aus.
  • Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ)

    Kinder und Jugendliche, Stand 2018

    Die Kinder- und Jugendärzte sagen deutlich Nein. Maßnahmen zur Stärkung des Immunsystems, wie sie in der Werbung angepriesen werden, seien nicht nötig, und die meisten davon schlicht wirkungslos. Bei einigen pflanzlichen Mitteln sei sogar mit Schäden zu rechnen. Was die DGKJ Eltern stattdessen rät, klingt unspektakulär: in Wohnung und Auto nicht rauchen, regelmäßig lüften, täglich 30 bis 60 Minuten an die frische Luft und für abwechslungsreiche Ernährung sorgen.

    Quelle: DGKJ 2018

  • Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

    Kinder und Jugendliche, Stand 2024

    Das BfR sieht ebenfalls keinen Nutzen. Wörtlich heißt es: Eine Mehraufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen über den Bedarf hinaus bringe keinen gesundheitlichen Nutzen, oder anders ausgedrückt, mehr hilft nicht mehr. Für gesunde Kinder seien solche Präparate in der Regel nicht nötig. Wer befürchtet, dass seinem Kind etwas fehlt, soll das ärztlich abklären lassen, bevor er auf eigene Faust etwas gibt.

    Quelle: BfR 2024

  • Max Rubner-Institut (MRI)

    Säuglinge, Kinder und Jugendliche in Deutschland, Stand 2025

    Das Bundesforschungsinstitut für Ernährung nennt eine Bedingung: Präparate seien nur bei einem nachgewiesenen Mangel oder nach ärztlicher Beratung sinnvoll, um Überdosierungen zu vermeiden. Solche Mängel kommen bei ansonsten gesunden Kindern in Deutschland aber selten vor. Die Versorgung mit Mikronährstoffen werde durch eine altersgerechte, ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sichergestellt.

    Quelle: Mikronährstoffe bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen, Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz 2025

Worin die Empfehlungen übereinstimmen

Nährstoffe sind nötig, damit das Immunsystem normal arbeiten kann. Mehr davon macht die Abwehr nicht stärker. Ein Präparat ist erst dann sinnvoll, wenn ein Mangel ärztlich festgestellt wurde. Und bei Unsicherheit steht die Abklärung vor dem Kauf.

03 · Studienlage

Helfen Vitamine gegen Erkältungen bei Kindern?

Nein, jedenfalls nicht zusätzlich. Weder Vitamin C noch Zink oder Vitamin D sorgen dafür, dass ein Kind seltener krank wird, wenn es ohnehin genug davon bekommt. Das ist in großen Auswertungen untersucht worden. Etwas anderes ist es, wenn deinem Kind tatsächlich ein Nährstoff fehlt.

Mehr Vitamine als nötig schützen ein Kind nicht vor Infekten.

Am bekanntesten ist Vitamin C. Es wurde viel untersucht, und das Ergebnis ist eindeutig: Wer regelmäßig Vitamin C nimmt, wird nicht seltener krank. Eine Erkältung dauert bei Kindern etwa einen Tag kürzer. Dafür müsste dein Kind aber das ganze Jahr über jeden Tag Vitamin C nehmen. Wer erst damit anfängt, wenn die Nase läuft, bei dem ändert sich nichts.

Bei Zink ist es ähnlich. Vorbeugen lässt sich damit nichts. Eine laufende Erkältung geht vielleicht etwas schneller vorbei, dafür wird manchen Kindern davon übel.

Vitamin D galt lange als Hoffnung. Inzwischen wurden alle Studien dazu zusammengerechnet, mit Zehntausenden Teilnehmenden. Ergebnis: Vor Erkältungen schützt es nicht. Auch dann nicht, wenn ein Kind wenig Vitamin D im Blut hat.

Anders ist es, wenn tatsächlich etwas fehlt. Dann arbeitet die Abwehr schlechter. Bei gesunden Kindern in Deutschland kommt das aber selten vor. Ob dein Kind dazugehört, zeigt nur eine Blutuntersuchung.

  • Vorbeugen

    kein Effekt

    Kein Präparat senkt die Zahl der Infekte bei gesunden Kindern. Das gilt für Vitamin C, Zink und Vitamin D gleichermaßen.

    Cochrane Database of Systematic Reviews 2013; Cochrane Database of Systematic Reviews 2025; Cochrane Database of Systematic Reviews 2024

  • Wenn es losgeht

    1 Tag

    kürzer dauerte eine Erkältung bei Kindern, die täglich Vitamin C nahmen. Wer erst bei den ersten Symptomen damit anfängt, bei dem zeigte sich kein Effekt.

    Cochrane Database of Systematic Reviews 2013

  • Bei Mangel

    anders

    sieht es aus, wenn tatsächlich etwas fehlt. Dann arbeitet die Abwehr schlechter, und es hilft, die Lücke zu schließen. Bei gesunden Kindern in Deutschland kommt das selten vor.

    BfR 2024; Mikronährstoffe bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen, Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz 2025

Was die Studien nicht zeigen

Für Kinder in Deutschland gibt es keine Studie, die Ernährung und Infekthäufigkeit direkt miteinander vergleicht. Die Auswertungen stammen überwiegend aus anderen Ländern, teils aus Regionen, in denen Nährstoffmängel häufiger sind als bei uns. Offen ist außerdem, ob viele Infekte hintereinander die Versorgung eines Kindes beeinträchtigen.

04 · Nährstoffe

Welche Nährstoffe braucht die Abwehr?

Vor allem Vitamin D, Eisen, Zink und Vitamin C. Sie werden gebraucht, damit das Immunsystem normal arbeiten kann. Mehr davon macht die Abwehr aber nicht stärker. Bei Kindern in Deutschland lohnt sich vor allem ein Blick auf Eisen.

  • Vitamin D

    Wichtig fürs Immunsystem, aber kein Schutz vor Erkältungen

    Vitamin D ist an vielen Abläufen im Immunsystem beteiligt. Der Körper bildet es vor allem selbst, über die Haut, wenn die Sonne scheint. Aus dem Essen kommt nur wenig. Ob Kinder ab zwei Jahren ein Präparat brauchen, sehen Fachleute unterschiedlich. Einig sind sie sich aber in einem Punkt: Vor Erkältungen schützt zusätzliches Vitamin D nicht.

    Quelle: Mikronährstoffe bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen, Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz 2025; DGKED 2018; The Lancet Diabetes & Endocrinology 2025

  • Eisen

    Der Nährstoff, bei dem sich Hinschauen lohnt

    Eisen braucht der Körper für die Blutbildung und für die Abwehr. Fehlt es, macht sich das als Müdigkeit, schlechter Konzentration und nachlassender Leistungsfähigkeit bemerkbar. In Deutschland bekommen viele Kinder weniger Eisen als empfohlen, vor allem Mädchen ab der Pubertät. Ob deinem Kind Eisen fehlt, zeigt nur eine Blutuntersuchung.

    Quelle: Mikronährstoffe bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen, Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz 2025; DGE 2025; MRI 2025

    Alles zu Eisen
    In welchen Lebensmitteln steckt Eisen?
    • Linsen pro Portion (100 g) 2,1 mg
    • Rinderhackfleisch pro Portion (60 g) 1,8 mg
    • Haferflocken pro Portion (40 g, 4 Esslöffel) 1,8 mg
    • Vollkornbrot pro Scheibe (50 g) 0,8 mg
  • Zink

    Nötig für das Immunsystem, aber kein Mittel zum Vorbeugen

    Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Vorbeugen lässt sich damit aber nicht: In der bisher größten Auswertung hatte Zink wahrscheinlich wenig oder keinen Einfluss darauf, wie oft jemand krank wurde. Eine laufende Erkältung ging damit möglicherweise etwas schneller vorbei, dafür kam es häufiger zu Nebenwirkungen wie Übelkeit.

    Quelle: Cochrane Database of Systematic Reviews 2024; Verordnung (EG) Nr. 1924/2006, Europäisches Parlament und Rat der Europäischen Union 2006; MRI 2025

    Alles zu Zink
    In welchen Lebensmitteln steckt Zink?
    • Rinderhackfleisch pro Portion (60 g) 4,2 mg
    • Haferflocken pro Portion (40 g, 4 Esslöffel) 1,5 mg
    • Gouda pro Scheibe (30 g) 1,1 mg
    • Ei pro Ei (55 g) 0,7 mg
  • Vitamin C

    Schneller gedeckt, als die meisten denken

    Vitamin C ist das Präparat, zu dem Eltern und Jugendliche am häufigsten greifen. Dabei reicht schon eine halbe Paprika oder eine Orange, um den Tagesbedarf eines Kindes zu decken. Ein Mangel kommt in Deutschland praktisch nicht vor. Mehr davon sorgt nicht dafür, dass dein Kind seltener krank wird.

    Quelle: Cochrane Database of Systematic Reviews 2013; Mikronährstoffe bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen, Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz 2025

05 · Alltag

Was hilft wirklich?

Wenig Spektakuläres, dafür Belegtes: abwechslungsreich essen, rauchfreie Umgebung, täglich raus und regelmäßig lüften. Und wenn dein Kind krank ist, zählt vor allem, dass es genug trinkt.

Das hilft

Diese Punkte empfehlen die Kinder- und Jugendärzte Eltern von Kindern mit häufigen Infekten.

  • Abwechslungsreich essen

    Wer vielfältig isst, bekommt alles, was das Immunsystem braucht. Gemüse, Obst, Vollkorn, Milchprodukte, dazu Fleisch, Fisch oder Hülsenfrüchte. Das ist die Grundlage, auf die es ankommt, und mehr braucht es dafür nicht.

    Quelle: DGKJ 2018; Mikronährstoffe bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen, Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz 2025

  • Rauchfreie Umgebung

    Die Kinder- und Jugendärzte nennen diesen Punkt zuerst: in der Wohnung und im Auto nicht rauchen. Rauch reizt die Atemwege und macht sie anfälliger für Infekte.

    Quelle: DGKJ 2018

  • Jeden Tag raus

    30 bis 60 Minuten an der frischen Luft empfehlen die Kinder- und Jugendärzte, und zwar bei jedem Wetter. Nebenbei bildet dein Kind dabei im Sommerhalbjahr auch sein Vitamin D.

    Quelle: DGKJ 2018; Mikronährstoffe bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen, Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz 2025

  • Regelmäßig lüften

    In beheizten Räumen wird die Luft trocken und trockene Schleimhäute wehren Erreger schlechter ab. Mehrmals täglich kurz durchlüften hilft. Fürs Schlafzimmer empfehlen die Kinder- und Jugendärzte etwa 18 Grad.

    Quelle: DGKJ 2018

  • Wenn dein Kind krank ist: trinken

    Im Infekt zählt vor allem, dass dein Kind genug trinkt. Das Essen ist erst einmal zweitrangig. Der Appetit kommt zurück, sobald es ihm besser geht. Trinkt dein Kind über Stunden gar nichts, ruf in der Praxis an.

    Quelle: GPGE 2024

Wo es im Alltag oft hakt

Diese Gedanken machen Eltern in der Infektzeit am meisten zu schaffen.

  • Das kranke Kind zum Essen drängen

    Wenig Appetit gehört zu einem Infekt dazu. Ein paar Tage mit kleinen Portionen gleichen sich aus, sobald es deinem Kind wieder besser geht. Wichtiger ist in dieser Zeit, dass es regelmäßig etwas trinkt.

    Quelle: GPGE 2024

  • Erwarten, dass sich Infekte vermeiden lassen

    Wie oft ein Kind krank wird, hängt kaum davon ab, was Eltern tun. In einer deutschen Studie erklärten äußere Einflüsse wie Kita oder Geschwister zusammen nur vier bis fünf Prozent der Unterschiede. Dein Kind holt sich die Infekte, die es braucht, um sein Immunsystem aufzubauen.

    Quelle: LoewenKIDS 2025; DGKJ 2018

06 · Präparat

Braucht mein Kind ein Präparat?

In der Regel nicht. Wenn dein Kind abwechslungsreich isst, bekommt es alles, was sein Immunsystem braucht. Sinnvoll wird ein Präparat erst, wenn die Kinderarztpraxis etwas festgestellt hat.

Kann sinnvoll sein

In diesen Fällen lohnt sich das Gespräch mit deiner Kinderarztpraxis.

  • Eisen, wenn die Blutwerte es zeigen

    Das ist der einzige Nährstoff mit klarem Bezug zur Abwehr, bei dem in Deutschland tatsächlich oft etwas fehlt. Betroffen sind vor allem Mädchen ab der Pubertät und Kleinkinder. Ob bei deinem Kind Eisen fehlt, zeigt eine Blutuntersuchung. Erst danach und in der Menge, die die Kinderarztpraxis festlegt, ist ein Präparat sinnvoll. Zu viel Eisen belastet den Körper.

    Quelle: Mikronährstoffe bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen, Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz 2025; DGE 2025

  • Vitamin D

    Hier gehen die Meinungen auseinander. Klar ist: Im ersten und zweiten Lebensjahr bekommen alle Kinder Vitamin D, das gilt unabhängig von Infekten. Danach empfehlen die Kinder- und Jugendärzte statt eines Präparats regelmäßigen Aufenthalt im Freien. Zwischen Oktober und März steht die Sonne in Deutschland allerdings so tief, dass die Haut kaum Vitamin D bilden kann. Manche Fachleute raten deshalb auch älteren Kindern im Winter zu einem Präparat. Was für dein Kind passt, besprichst du am besten in der Kinderarztpraxis. Vor Erkältungen schützt Vitamin D nach aktuellem Stand aber nicht.

    Quelle: DGKED 2018; The Lancet Diabetes & Endocrinology 2025; Mikronährstoffe bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen, Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz 2025

In der Regel nicht nötig

Diese Präparate braucht dein Kind normalerweise nicht.

  • Vitamin C zur Vorbeugung

    Vitamin C ist das meistgekaufte Präparat für Kinder und Jugendliche und ausgerechnet dafür ist die Datenlage am eindeutigsten: Wer regelmäßig Vitamin C nimmt, wird nicht seltener krank. Der Tagesbedarf ist ohnehin meist schnell gedeckt.

    Quelle: Cochrane Database of Systematic Reviews 2013; Mikronährstoffe bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen, Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz 2025

  • Zink zur Vorbeugung

    In der bisher größten Auswertung hatte Zink wahrscheinlich wenig oder keinen Einfluss darauf, wie oft jemand krank wurde. Bei einer laufenden Erkältung ging sie damit möglicherweise etwas schneller vorbei, dafür kam es häufiger zu Nebenwirkungen wie Übelkeit.

    Quelle: Cochrane Database of Systematic Reviews 2024

  • Pflanzliche Mittel „für die Abwehr“

    Für die meisten dieser Mittel gibt es keinen Nachweis, dass sie wirken. Bei einigen wurde sogar gezeigt, dass sie nichts bringen. Hinzu kommt, dass pflanzliche Mittel nicht automatisch harmlos sind: Bei einzelnen Präparaten sind ernste Nebenwirkungen beschrieben worden. Wenn du deinem Kind etwas geben möchtest, sprich vorher mit deiner Kinderarztpraxis.

    Quelle: DGKJ 2018

07 · Unterstützung

Wann solltest du dir Unterstützung holen?

Nicht, weil dein Kind oft krank ist. Auf die Zahl der Infekte kommt es nämlich gar nicht an. Melde dich, wenn ein Infekt ungewöhnlich schwer verläuft, wenn immer wieder dasselbe zurückkommt oder wenn dein Kind im Infekt nicht mehr trinkt.

Unterstützung

Deine Ansprechpartner

Hier bekommst du Unterstützung.

  • Kinderarztpraxis

    Bei der nächsten Vorsorgeuntersuchung ansprechen

    Wenn dein Kind zwischen den Infekten fit ist und normal wächst, reicht es, das Thema bei der nächsten U-Untersuchung anzusprechen. Dort wird eingeordnet, ob alles im Rahmen ist. Ein Extratermin ist dafür nicht nötig.

    Quelle: DGKJ 2018; API 2025

  • Kinderarztpraxis

    Wenn Infekte ungewöhnlich schwer verlaufen

    Nicht die Zahl entscheidet, sondern der Verlauf. Melde dich, wenn ein Infekt deutlich schwerer ist als sonst, ungewöhnlich lange dauert oder nicht richtig ausheilt.

    Quelle: API 2025; DGKJ 2018

  • Kinderarztpraxis

    Wenn immer wieder dasselbe zurückkommt

    Viele verschiedene Erkältungen sind etwas anderes als derselbe Infekt an derselben Stelle. Kehrt bei deinem Kind zum Beispiel immer wieder eine Lungen- oder Mittelohrentzündung zurück, lass das anschauen.

    Quelle: API 2025

  • Kinderarztpraxis

    Wenn dein Kind im Infekt nicht mehr trinkt

    Das ist der Anlass, bei dem es schneller gehen sollte. Trinkt dein Kind über mehrere Stunden nichts mehr, ruf in der Praxis an. Beim Essen kannst du dagegen entspannt bleiben, der Appetit kommt von allein zurück.

    Quelle: GPGE 2024

  • Kinderarztpraxis

    Wenn du an Eisenmangel denkst

    Eisen ist der Nährstoff, bei dem in Deutschland am ehesten etwas fehlt. Wirkt dein Kind über längere Zeit müde und blass oder lässt die Konzentration nach, lass den Eisenwert prüfen. Das gilt besonders für Mädchen mit starker Regelblutung. Ein Eisenpräparat gehört erst danach dazu, nicht vorher.

    Quelle: Mikronährstoffe bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen, Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz 2025; DGE 2025

08 · Häufige Fragen

Häufige Fragen

Wähl die Frage aus, die dich betrifft.

Welche Vitamine fehlen, wenn mein Kind ständig krank ist?

Meistens keins. Dass ein Kind oft krank ist, liegt in aller Regel nicht daran, dass ihm etwas fehlt, sondern daran, dass sein Immunsystem gerade dabei ist, die Erreger kennenzulernen. Der einzige Nährstoff, bei dem sich ein Blick lohnt, ist Eisen. Er fehlt in Deutschland tatsächlich häufiger, vor allem bei Kleinkindern und bei Mädchen ab der ersten Regel. Ob dein Kind betroffen ist, zeigt nur eine Blutuntersuchung.

Quelle: LoewenKIDS 2025; Mikronährstoffe bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen, Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz 2025; DGKJ 2018

Welche Vitamine sind wichtig für das Immunsystem bei Kindern?

Vor allem Vitamin D, Vitamin C und Zink, dazu Eisen. Sie werden gebraucht, damit das Immunsystem normal arbeiten kann. Wichtig ist der Unterschied: Nötig heißt nicht wirksam. Wenn dein Kind ausreichend versorgt ist, macht mehr davon die Abwehr nicht stärker. Und ausreichend versorgt sind die meisten Kinder in Deutschland, wenn sie abwechslungsreich essen.

Quelle: Mikronährstoffe bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen, Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz 2025; BfR 2024

Braucht mein Kind Vitamin D, wenn es oft krank ist?

Gegen die Infekte nicht. Zusätzliches Vitamin D schützt nicht vor Erkältungen, auch nicht bei Kindern mit niedrigen Werten. Das wurde in großen Auswertungen untersucht.

Trotzdem ist Vitamin D wichtig, nämlich für die Knochen. Im ersten und zweiten Lebensjahr bekommen deshalb alle Kinder ein Präparat. Ob es danach noch eins braucht, sehen Fachleute unterschiedlich: Im Winter kann die Haut in Deutschland kaum Vitamin D bilden. Was für dein Kind passt, besprichst du am besten in der Kinderarztpraxis.

Quelle: The Lancet Diabetes & Endocrinology 2025; DGKED 2018; Mikronährstoffe bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen, Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz 2025

Alles zu Vitamin D
Hilft Zink bei Kindern gegen Erkältungen?

Zum Vorbeugen nicht. In der bisher größten Auswertung hatte Zink wahrscheinlich wenig oder keinen Einfluss darauf, wie oft jemand krank wurde. Bei einer laufenden Erkältung ging sie damit möglicherweise etwas schneller vorbei, dafür kam es häufiger zu Nebenwirkungen wie Übelkeit. Für Kinder gibt es dazu wenig eigene Daten.

Quelle: Cochrane Database of Systematic Reviews 2024

Alles zu Zink
Hilft Vitamin C bei Erkältungen bei Kindern?

Nicht so, wie viele denken. Wer regelmäßig Vitamin C nimmt, wird nicht seltener krank. Eine Erkältung dauert bei Kindern etwa einen Tag kürzer, dafür müsste dein Kind aber das ganze Jahr über täglich Vitamin C nehmen. Und wer erst anfängt, wenn die Nase läuft, bei dem ändert sich nichts. Der Tagesbedarf ist ohnehin schnell gedeckt: Eine halbe Paprika reicht.

Quelle: Cochrane Database of Systematic Reviews 2013; MRI 2025

Alles zu Vitamin C
Sind Nahrungsergänzungsmittel fürs Immunsystem bei Kindern sinnvoll?

Für gesunde Kinder in der Regel nicht. Das Bundesinstitut für Risikobewertung fasst es so zusammen: Mehr hilft nicht mehr. Wer eine Unterversorgung befürchtet, sollte das ärztlich abklären lassen, statt auf Verdacht etwas zu geben. Dazu kommt ein praktisches Problem: In einem Marktcheck überschritten mehr als zwei Drittel der speziell für Kinder angebotenen Produkte die Referenzwerte für Vier- bis Siebenjährige.

Quelle: BfR 2024; Mikronährstoffe bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen, Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz 2025

Kann ein Nährstoffmangel dazu führen, dass mein Kind häufig krank ist?

Ja, aber das ist selten. Ein deutlicher Mangel kann die Abwehr schwächen. Bei ansonsten gesunden Kindern in Deutschland kommt so etwas nach Einschätzung des Max Rubner-Instituts aber kaum vor. Wahrscheinlicher ist es, wenn dein Kind eine chronische Erkrankung hat, sich vegan ernährt oder wegen einer Allergie viele Lebensmittel meiden muss. Klären lässt sich das nur über eine ärztliche Untersuchung.

Quelle: Mikronährstoffe bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen, Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz 2025; BfR 2024

Mehr zu veganer Ernährung bei Kindern
Was sollte mein Kind essen, wenn es krank ist?

Was es mag und vor allem sollte es trinken. Wenig Appetit gehört zu einem Infekt dazu, ein paar Tage mit kleinen Portionen gleichen sich wieder aus. Wichtiger ist die Flüssigkeit: Trinkt dein Kind über mehrere Stunden nichts mehr, ruf in der Kinderarztpraxis an. Schonkost braucht es nicht, sobald es deinem Kind besser geht, darf wieder alles auf den Tisch.

Quelle: GPGE 2024

Register

Quellen dieses Artikels

Referenzwerk

Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr

Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), 3. Auflage, 1. Ausgabe, 2025. Bonn, Loseblattsammlung (Ringordner). ISBN 978-3-88749-291-5

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FAQ / Fragen und Antworten

Nahrungsergänzungsmittel für Kinder – (k)eine gute Idee?!

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), 2024

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Stellungnahme

Vitamin-D-Supplementierung jenseits des zweiten Lebensjahres

Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) / Deutsche Gesellschaft für Kinderendokrinologie und -diabetologie (DGKED), Reinehr T, Schnabel D, Wabitsch M, et al., 2018. Monatsschrift Kinderheilkunde 2018;166(9):814–822. DOI 10.1007/s00112-018-0502-6

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FAQ / Fragen und Antworten

FAQ Eisen

Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), 2025. Letzte Änderung 10. September 2025

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Studie

Acute respiratory tract infections during the first 6 years of life – results from the German birth cohort study LoewenKIDS

International Journal of Infectious Diseases (LoewenKIDS), Klee B, Diexer S, Langer S, Gottschick C, Hartmann C, Glaser N, Horn J, Dorendorf E, Raupach-Rosin H, Hassan L, Rübsamen N, Meyer-Schlinkmann KM, Guzman CA, Heselich V, Battin E, Pietschmann T, Pieper DH, Pletz M, Riese P, Trittel S, Thies S, von Kaisenberg C, Dressler F, Guthmann F, Oberhoff C, Schild RL, Karch A, Mikolajczyk R, 2025. Int J Infect Dis 2025; 153: 107802, Auswertung von 258 Kindern mit täglichem Symptomtagebuch. DOI 10.1016/j.ijid.2025.107802

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Studie

Symptom Burden and Factors Associated with Acute Respiratory Infections in the First Two Years of Life: Results from the LoewenKIDS Cohort

Microorganisms (LoewenKIDS), Langer S, Horn J, Gottschick C, Klee B, Purschke O, Caputo M, Dorendorf E, Meyer-Schlinkmann KM, Raupach-Rosin H, Karch A, Rübsamen N, Mikolajczyk R, 2022. Microorganisms 2022; 10(1): 111, Auswertung von 288 Kindern. DOI 10.3390/microorganisms10010111

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Übersichtsarbeit

Zinc for the prevention and treatment of the common cold

Cochrane Database of Systematic Reviews, Nault D, Machingo TP, Shipper AG, Antiporta DA, Hamel C, Nourouzpour S, Konstantinidis M, Phillips E, Lipski EA, Wieland LS, 2024. Cochrane Database Syst Rev 2024, Art. CD014914, 34 Studien, davon 12 mit Kindern. DOI 10.1002/14651858.CD014914.pub2

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Übersichtsarbeit

Vitamin D supplementation for preventing acute respiratory infections in children up to five years of age

Cochrane Database of Systematic Reviews, Cochrane Acute Respiratory Infections Group, 2025. Cochrane Database of Systematic Reviews 2025, 107 randomisierte Studien mit 31.521 Teilnehmenden, Suchstand 18. März 2025. DOI 10.1002/14651858.CD015111

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Übersichtsarbeit

Vitamin D supplementation to prevent acute respiratory infections: systematic review and meta-analysis of stratified aggregate data

The Lancet Diabetes & Endocrinology, Jolliffe DA, Camargo CA Jr, Sluyter JD, Aglipay M, Aloia JF, Bergman P, Bischoff-Ferrari HA, Borzutzky A, Bubes VY, Damsgaard CT, Ducharme FM, Dubnov-Raz G, Esposito S, Ganmaa D, Gilham C, Ginde AA, Golan-Tripto I, Goodall EC, Grant CC, Griffiths CJ, Hibbs AM, Janssens W, Khadilkar AV, Laaksi I, Lee MT, Loeb M, Maguire JL, Majak P, Manaseki-Holland S, Manson JE, Mauger DT, Murdoch DR, Nakashima A, Neale RE, Pham H, Rake C, Rees JR, Rosendahl J, Scragg R, Shah D, Shimizu Y, Simpson-Yap S, Trilok Kumar G, Urashima M, Martineau AR, 2025. Lancet Diabetes Endocrinol 2025; 13(4): 307–320, 40 Studien mit 61.589 Teilnehmenden, Aktualisierung der Analyse von 2021. DOI 10.1016/S2213-8587(24)00348-6

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Übersichtsarbeit

The role of vitamin D in the prevention and treatment of acute respiratory infections in pediatric populations: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials

BMC Pediatrics, Wang L, Yu Y, Liu K, Yu X, Li Y, 2025. BMC Pediatrics 2025; 25: 985, 17 randomisierte Studien mit 18.372 Teilnehmenden. DOI 10.1186/s12887-025-06361-6

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Übersichtsarbeit

Mikronährstoffe bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen — Bedeutung und Versorgungssituation

Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz, Brettschneider A-K, Schlune A, Spiegler C, Burgard L, Ensenauer R, 2025. Band 68, S. 1244–1253. Institut für Kinderernährung und Institut, für Ernährungsverhalten, Max Rubner-Institut (MRI), Karlsruhe. doi:10.1007/s00103-025-04129-y

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Studie

Vitamin C for preventing and treating the common cold

Cochrane Database of Systematic Reviews, Hemilä H, Chalker E, 2013. Systematischer Review, 29 Vergleiche mit 11.306 Teilnehmenden zur Häufigkeit

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Studie

Vitamin D supplementation to prevent acute respiratory tract infections: systematic review and meta-analysis of individual participant data

The BMJ, Martineau AR, Jolliffe DA, Hooper RL, et al., 2017. BMJ 2017;356:i6583. DOI 10.1136/bmj.i6583

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Datenbank

Bundeslebensmittelschlüssel (BLS) 4.0

Max Rubner-Institut (MRI), Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel, Version 4.0, 2025. 7.140 Lebensmittel mit jeweils bis zu 138 Nährstoffangaben

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Leitlinie / Konzept

Diagnostik auf Vorliegen eines primären Immundefekts

Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Immunologie (API), Farmand S, Ehl S et al., unter Beteiligung von DGKJ, BVKJ und DGPI, 2025. S3-Leitlinie, AWMF-Registernummer 189-003, Stand 14.07.2025, gültig bis 13.07.2030, Kapitel 1 und 2 sowie Kernaussage 1. AWMF 189-003

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Fragen und Antworten

Mein Kind hat ständig Infekte

Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), Schulz A, Wahn V, Weiß M, Simon A, Berner R, für API, DGPI und DGKJ in Zusammenarbeit mit dem BVKJ, 2018. Elterninformationen der DGKJ, Tabelle zur Unterscheidung normaler und krankhafter Infektionen, Abschnitte zu abwehrstärkenden Mitteln und Fazit

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Leitlinie / Konzept

Akute infektiöse Gastroenteritis im Säuglings-, Kindes- und Jugendalter: Update 2024

Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung (GPGE), Posovszky C, Hübner J, Buderus S, Adam R, Papan C, Gruber B, Schmitt A, Schmid F, Krohn K, Wintermeyer P, Schwenke R, de Laffolie J, von Both U, Epple HJ, Reuken P, Kipfmüller F, Fruth A, Simon S, Schneider AM, Hauer A, 2024. S2k-Leitlinie, AWMF-Registernummer 068/003, Version 4.1 Juni 2024, gültig bis 01.04.2029. AWMF 068/003

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Wer diese Seite verfasst hat

Simone Kotthoff

Autorin

HACCP-Beauftrage, mehrjährige Erfahrung in der Branche für Nahrungsergänzungsmittel