Kapseln als Darreichungsform
Nahrungsergänzungsmittel können in unterschiedlichen Darreichungsformen eingenommen werden.
Jede Darreichungsform bringt eigene Eigenschaften mit, die je nach Alter, Alltag und individuellen Voraussetzungen des Kindes unterschiedlich relevant sein können.
Grundverständnis
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Was sind Kapseln?
Kapseln sind eine feste Darreichungsform zur Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln.
Sie werden unzerkaut mit Flüssigkeit geschluckt. -
Wie erfolgt die Einnahme?
Die Einnahme erfolgt durch Schlucken der Kapsel mit ausreichend Flüssigkeit.
Ein Kauen oder Öffnen der Kapsel ist nicht vorgesehen. -
Beschaffenheit
Kapseln haben eine feste, geschlossene Form und werden als Ganzes eingenommen.
Voraussetzungen beim Kind
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Schluckfähigkeit
Für die Einnahme von Kapseln ist eine sichere Schluckfähigkeit erforderlich.
Das Kind sollte in der Lage sein, feste Formen zuverlässig mit Flüssigkeit zu schlucken. -
Selbstständigkeit des Kindes
Bei entsprechender Schluckfähigkeit kann die Einnahme selbstständig erfolgen.
Gerade bei jüngeren Kindern sollte vorab geprüft werden, ob die Kapsel sicher geschluckt werden kann.
Alltag und Umsetzung
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Einbindung in den Alltag
Kapseln lassen sich häufig an feste Zeitpunkte im Alltag, etwa im Zusammenhang mit Mahlzeiten, anbinden.
Da keine Vorbereitung notwendig ist, kann die Einnahme einfach in bestehende Routinen integriert werden. -
Dosierlogik
Die Menge ist vorgegeben, da jede Kapsel eine feste Portion darstellt.
Eine flexible Anpassung der Dosierung ist in der Regel nicht vorgesehen.
Einordnung und Grenzen
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Altersbezogene Einordnung
Kapseln werden überwiegend bei älteren Kindern und Jugendlichen eingesetzt.
Voraussetzung ist eine sicher ausgeprägte Schluckfähigkeit. -
Typische Grenzen dieser Darreichungsform
Sichere Schluckfähigkeit erforderlich
Nicht geeignet für Kinder, die feste Formen nicht schlucken können
Einnahme nur mit ausreichend Flüssigkeit sinnvoll
Passt diese Darreichungsform zu unserem Alltag?
Die folgenden Fragen dienen der persönlichen Orientierung.
Sie sollen helfen, die beschriebenen Eigenschaften dieser Darreichungsform auf den eigenen Alltag zu übertragen.
Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten.
Kann mein Kind diese Darreichungsform sicher einnehmen oder benötigt es Unterstützung?
Die sichere Einnahme hängt davon ab, welche Fähigkeiten das Kind bereits mitbringt und ob Begleitung im Alltag möglich ist.
Passt die Art der Einnahme zu unseren täglichen Routinen?
Darreichungsformen unterscheiden sich darin, wie und wann sie eingenommen werden und wie gut sich das in bestehende Abläufe einfügt.
Entspricht diese Form dem Alter und der Selbstständigkeit meines Kindes?
Mit zunehmendem Alter und wachsender Selbstständigkeit verändern sich die Anforderungen an die Handhabung im Alltag.
Können wir die Einnahme regelmäßig und stressfrei umsetzen?
Eine Darreichungsform sollte langfristig umsetzbar sein, ohne zusätzlichen Druck oder wiederkehrende Konflikte im Alltag zu erzeugen.
Sind uns die beschriebenen Grenzen dieser Darreichungsform bewusst?
Jede Darreichungsform bringt bestimmte Voraussetzungen und Einschränkungen mit, die im Alltag eine Rolle spielen können.
Was diese Einordnung leisten kann – und was nicht
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung und ersetzen keine medizinische Behandlung.
Bei Unsicherheiten sollte fachlicher Rat eingeholt werden.